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Buchmesse Frankfurt und der BuCon ’17

So, die Buchmesse in Frankfurt ist für uns in diesem Jahr auch vorbei. Wir sind wieder daheim angekommen, und eigentlich wäre es jetzt Zeit für den üblichen Auzsbruch der Nachmesse-Grippe.
 
Wir würden ja gern wieder die üblichen Fotos netter Menschen posten – aber die haben allesamt Besseres verdient, als qualitativ schlechte Aufnahmen einer alten Handykamera. Und aus Gründen (hauptsächlich denen der Bequemlichkeit) haben wir dieses Mal auf Mitnahme anderer Kameres verzichtet.
Daher hier nur ein Symbolbild der lustigen drei Steamtowner (Stephan, Carsten und Tom) beim Aufbruch vom BuCon in Dreieich. Aber dazu gleich noch.
 
Jedenfalls:
Wie in den letzten beiden Jahren waren wir auch dieses Mal „nur“ am Messefreitag in Frankfurt – mit Terminen von 9.30 Uhr (den wir aus diversen Gründen nicht geschafft haben. Sorry, Philip …) bis zum Messeschluss (wo es uns quasi schon halb im Ausgang gelungen ist, Janina Benner zu treffen. Wichtige Dinge klappen halt doch ab und an noch).
 
Zwischendrin hatten Wir Gespräche mit Verlagen, Gespräche mit unserem Agenten, Gespräche mit unseren Kollegen, Mit Buchhändlern, Buchbloggern, PResseleuten, alten Bekannten und neuen Gesichtern, den Azubis von Randomhouse und dem „irgendwas mit Medien“-Nachwuchs der besten Standbetreuungen von allen.
Wir hatten Interviews mit wirklich interessanten Fragen, reichlich Material aus der Gerüchteküche (und für dieselbe), wir hatten nichts zu essen (nur einen Hot Dog. Aber der war, aus kulinarischer Sicht, auch nichts …), wir hatten ziemlich viel Kaffee, haben mit Wladimir Kaminer und Wulf Dorn an einer Kurzgeschichte gearbeitet (Fragt nicht …) und mehr nette Leute wiedergesehen als wir hier aufzählen könnten (was nur zum Teil an unserem wirklich furchtbaren Namensgedächtnis liegt).
 
Wir waren auf einer Party, auf der man sich mehr Anekdoten und Gerüchte zuschreien konnte (einige Leute sind heute nicht umsonst heiser. Gell, Eva?) und in das fast nostalgische Vergnügen abtauchen durfte, in einem Raum zu stehen, in dem tatsächlich geraucht wurde. Das ist schon eine anarchistische Bande, dieses Büchervolk.

Am Samstag waren wir dafür – wie es ebenfalls Tradition ist – auf dem BuCon in Sprendlingen-Dreieich.
Dieser Tag, ähnlich vollgestopft wie der vorangegangene, bestand vor allem aus Lesungen (abgehaltenen wie zugehörten): Carsten führte mit Unterstützung von Ann-Kathrin „Kuddel“ Karschnick und Tom Daut ein neues Kapitel von Steamtown auf; wir hatten eine 4er-Lesung zur FaRK-Anthologie und unsere eigene Blausteinkriege-3- Lesung, die sich nicht nur durch Verleser  auszeichnete, sondern durch eine verblüffend umfangreiche Fragerunde. Und abgeschlossen wurde das durch die dieses Mal etwas kleinere, jedoch immer noch erstaunlich langwirige Preisverleihung (woran Carsten und Kuddel keine Schuld tragen. 😀 ).
Und nebenher und zwischendurch und immer wieder: Buch-Leute.
Unmengen von Buchleuten. Nicht enden wollende Scharen

Wir haben neue Pläne geschmiedet, neue Ideen entwickelt (ob die etwas taugen, mus sicherlich nochmal geprüft werden, wenn wir ausgeschlafen sind) – und wir wissen ein klein wenig, wie es nach den Blausteinkriegen weitergehen wird. Nich nicht genau (das erfahrt ihr zu passender Gelegenheit), aber es zeichnet sich eine Richtung ab. Oder zwei.

Abschließend: Wir hatten wieder einmal nur halb so viel Zeit für die vielen tollen Menschen, wie sie verdient und nur halb so viele gesehen, wie wir gewünscht hätten. Aber das ist ja vermutlich immer so, selbst wenn man einhundertelfzig werden sollte.
Trotzdem mehr als genug für einen kleinen Nachmesse-Blues am einsamen, heimischen Autorenschreibtisch.

Vielen Dank, an alle, die wir getroffen oder die uns wenigstens von Ferne zugewinkt haben (mit dieser besonderen „Bis nachher gleich“-Geste, die leider viel zu selten in die Tat umgesetzt werden kann), an alle Helfer (auf den Messeständen und dem BuCon), die Veranstalter in Dreieich, die Kollegens mit den Elterngesprächen und ihre Kinder (ja, Tom ist nun mal in dem alter), die Minecrafter, die Zuhörer und Quatschköpfe und …
Ach ihr wisst schon. Ihr wart ja da.

Genießt den Herbstsonntag, viel Spaß mit dem diesjährigen Messevirus, kommt noch alle gut heim, und (wie üblich):
Bis Leipzig.

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